Windsogberechnungs-Programm

Windsog schnell und sicher berechnen

Mit unserem Online Tool für Windsogberechnung können Dachprofis schnell und problemlos nach DIN EN 1991-1-4 und den ZVDH-Regelungen ausrechnen wie viele und welche Sturmklammern für die Befestigung benötigt werden und wie sie am Dach angebracht werden sollten.

Die Serviceberechnungen werden mit Simulationsprogrammen durchgeführt. Die Braas GmbH verwendet größtmögliche Sorgfalt darauf, die Richtigkeit und Vollständigkeit ihrer Programme sicherzustellen. Die Programme beruhen auf den Vorgaben der Hersteller-Verarbeitungsvorschriften, welche zusammen mit dem Regelwerk des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks und der zugehörigen Normen und Verordnungen wichtige Grundlagen für eine sachgemäße Planung und Ausführung im Normalfall sind. Dennoch können nicht alle denkbaren Fälle erfasst werden, in denen hiervon abweichende Maßnahmen erforderlich werden können. Das Programm stellt keine verbindlichen Erklärungen oder Empfehlungen der Braas GmbH dar und entbindet nicht von der individuellen fachlichen Planung und Ausführung, die die Besonderheiten des Einzelfalls berücksichtigt. Durch die Benutzung des Programms kommt kein Vertrag, auch kein Auskunfts- oder Beratungsvertrag, zwischen dem Nutzer des Programms und der Braas GmbH zustande. Eine Haftung für Schäden jeder Art sowie für sonstige Ansprüche, die durch die Verwendung von Ergebnissen oder von Daten oder Informationen aus diesem Programm verursacht werden schließen wir, soweit gesetzlich zulässig, aus. Der Haftungsausschluss gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Schäden, die aus einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Braas GmbH beruhen. Durch die Nutzung des Programms erkennen Sie den Haftungsausschluss an. Mit Übersendung Ihrer Daten stimmen Sie zu, dass die Braas GmbH und Partner der Braas GmbH die übermittelten Daten speichern und benutzen, um Ihnen Informationsmaterial und Angebote von sich und Partnerunternehmen zukommen zu lassen (per Post, Telefon, SMS, Email oder Fax). Dieses Einverständnis kann jederzeit schriftlich widerrufen werden.

Das Braas Windsogberechnungs-Programm beruht auf den Vorgaben der „Hinweise zur Lastenermittlung und der Fachregel für Dachdeckungen mit Dachsteinen und Dachziegeln“ des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks, welche wichtige Grundlagen für eine sachgemäße Planung und Ausführung im Normalfall sind. Sollte aufgrund besonderer Umstände ein Sondernachweis nötig sein, so kann keine Berechnung   mit dem  Windsogberechnungs-Programm erfolgen.Eine individuelle Unterstützung durch Braas ist möglich.

 

Einverstanden und weiter zur Windsogberechnung

 

Windsogsicherung – Fragen und Antworten

Die Sturmklammern werden lt. der ZVDH-Fachinformation „Windlasten auf Dächern mit Dachziegel- und Dachsteindeckungen“ in die Klassen K-I, K-II, K-III oder B-I (für Biberschwanzziegel) eingeteilt. Diese Aufteilung ist aber nur notwendig, wenn die benötigte Windsogsicherung anhand der Tabellen in der ZVDH-Fachinformation ermittelt wird.

Mit dem Braas Tool zur Windsogberechnung können Sie kostenlos die erforderliche Verklammerung der Braas Dachpfannen schnell und unkompliziert ermitteln. Da das Programm zur Windsogberechnung die spezifischen Materialkenndaten der Braas Produkte nutzt, ist das Ergebnis noch präzisier als mit der vereinfachten ZVDH-Tabellenermittlung.

WICHTIG:
Wenn Sie die benötigte Windsogsicherung mit dem Braas Tool zur Windsogberechnung ermitteln, können Sie die Berechnung und das Verlegeschema nicht auf eine andere Sturmklammer übertragen. Es könnte in diesem Fall passieren, dass durch eine geringere Leistung der Sturmklammer, eine höhere Verklammerung nötig sein würde. Eine Verklammerung mit dem „übertragenen“ Verlegeschema wäre dann nicht regelgerecht.

Aufgeständerte Solaranlagen sind als eine besondere Art der Durchdringung zu sehen. Die Berücksichtigung der besonderen konstruktiven Ausbildung (Wind weht zwischen Dachdeckung und Solarmodulen durch) erfordert eine besondere Betrachtung.

Es empfiehlt sich mindestens die Dachfläche unterhalb der Solarfläche wie die übrigen Flächen, je nach Lage der Solaranlage, als Innenbereich oder Randbereiche mit Sturmklammern zu befestigen. Um die Solaranlage ist ein Bereich analog einer Durchdringung anzuordnen und zu verklammern.

Dies sollte auch für aufgeständerte Anlagen, die weniger als 0,35m über die Dachfläche aufbauen, gelten.
Das Zeltdach ist im Prinzip ein Walmdach ohne First. Damit besteht das Dach aus vier oder mehr Walmen.

Die Befestigung mit Sturmklammern erfolgt analog der Walm-Verklammerung eines „normalen“ Walmdaches, also analog des Ortgangbereiches.
Erfolgt der Ausbau nicht zeitnah im Rahmen der allgemeinen Bautätigkeit, ist für die Windsogsicherung der „Ist-Zustand“ maßgebend.

Wird also z.B. eine Unterdeckbahn eingebaut, die aber erst später mit Dämmung hinterlegt werden soll, ist für die Berechnung der Sturmsicherung der Dachdeckung eine „Unterspannbahn“ anzunehmen.
Die 10% Regel der EnEV ist ein Kompromiss, um bei Kleinreparaturen (z.B an der Fassade) zu vermeiden, dass das gesamte Gebäude gedämmt werden muss. Eine kleine Teilflächensanierung wäre auch technisch kaum machbar und energetisch wenig sinnvoll.

Die 10% Regel gilt daher bei der Windsogsicherung nicht. Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme die auch einfach an kleinen Teilflächen erfolgen kann. D.h., zwar ist der betroffene Teil des Daches je nach Anforderung nachzurüsten, nicht aber gleich das ganze Dach umzudecken und nachträglich mit Sturmklammern zu befestigen. Allerdings sollte der Verarbeiter den Auftraggeber über die geänderten Regeln informieren und die Empfehlung aussprechen auch die übrige Dachfläche zu befestigen.
Die Nachrüstung eines Schneefanges im Traufbereich, der in der Regel besonders zu befestigen ist, wird sehr aufwändig und kommt fast einer „Neudeckung“ des betroffenen Bereiches gleich.

Daher sollte schon bei der Planung gleich eine Schneefangkonstruktion mit vorgesehen werden.
Eine Unterspannbahn die im Bereich von Dachüberständen wie an Traufe, Pult oder Ortgang unterseitig mit einer Sichtschalung bekleidet wird, kann in diesen Bereichen als „geschlossene Deckunterlage“ betrachtet werden.
Sofern aus konstruktiven Gegebenheiten eine Windsogsicherung der ersten Pfannenreihe mit Sturmklammern an der Traufe nicht machbar ist, beginnt die Verklammerung des Traufbereichs erst ab der 2. Pfannenreihe.

Downloads und Kontakt

Wenn Sie noch weitere Hilfe bei der Windsogsicherung oder der Windsogberechnung benötigen, so wenden Sie sich an die Braas Anwendungsberatung:

Braas Anwendungsberatung
Telefon: 06104 800 3000
Fax: 06104 800 3030
E-Mail: beratung@braas.de