Rohstoffe

Sich mit Produkten zu umgeben, bei denen die schädlichen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit möglichst gering sind, ist weniger eine Modeerscheinung als vielmehr ein Gebot der Stunde. Umso besser, wenn sie auch noch voll recycelbar und verwertbar sind. Das alles trifft auf unsere Produkte zu.

Rohstoffe für unsere Bedachungsprodukte sind in ausreichender Menge vorhanden

Rohstoff Sand

Grundlage der Dachstein- und Dachziegelproduktion sind Rohstoffe, die überwiegend und ausreichend in der Natur vorkommen. Braas Dachsteine bestehen zu rund 70% aus klassiertem Sand. Hinzu kommen Zement, Wasser, Farbpigmente auf Eisenoxidbasis und eine Acrylatdispersion. Der Grundstoff für Zement ist ein Gemisch aus Kalkstein und Ton. Der Kalkmergel wird in Steinbrüchen gebrochen, getrocknet, gebrannt und dann zu Zement vermahlen.

Braas Dachziegel bestehen aus Ton, Lehm und Wasser. Für die Farbgebung sorgen Engoben oder Glasuren. Ein Großteil der eingesetzten Rohstoffe kommt aus den werksnahen Tongruben.

Natürlich nur natürliche Farben

Pigmentfarben

Für die attraktiven Farben unserer Dachsteine und Dachziegel sorgen vorwiegend die farbgebenden Pigmente. Die Rohstoffe dieser Pigmenten treten in der Natur zum Beispiel bei Gesteinsarten wie Hämatit, Magnetit, Goethit, Chromit oder Lepidolit auf. Eisenoxid-Pigmente werden auch durch die Oxidation von Eisenspänen mit Luftsauerstoff gewonnen. Dabei ist die Oxidationsstufe entscheidend für die Farbe des Pigments. Braas Dachsteine sind vollständig durchgefärbt und mit einer hochwertigen Beschichtung versehen.

Die Oberfläche unserer Dachziegel sind mit Glasuren oder Engoben veredelt. Glasuren und Engoben bestehen hauptsächlich aus speziellen Tonen, vorgeschmolzenen Gläsern und den farbgebenden Pigmenten. Durch den Brand wird die Beschichtung untrennbar mit dem keramischen Scherben verbunden.
Alle Farben, die zur Herstellung von Braas Dachsteinen und Dachziegeln eingesetzt werden, sind witterungsecht und lichtbeständig. Unsere Produkte behalten deshalb auch nach vielen Jahren ihre ursprüngliche Farbwirkung.

Strenge Umweltverträglichkeitsprüfungen gehen jedem Eingriff in die Natur voraus

werkseigene Grube

Der Sand und die Tone für unsere Produkte werden meist in werkseigenen Gruben gewonnen. Dabei wird äußerst schonend mit der Natur umgegangen. Beim Einkauf von Sand und Ton von Fremdlieferanten werden neben wirtschaftlichen Gesichtspunkten auch Umwelt- und Arbeitssicherheitsaspekte in die Kaufentscheidung einbezogen. Entsprechende Regelungen wurden im Qualitätsmanagementsystem und in den vertraglichen Einkaufsbedingungen getroffen

Aus Sand- und Tongruben werden häufig Naturschutzgebiete

rekultivierte Abbaustätte

Die sorgfältige Rekultivierung unserer Abbaustätten – heute die Voraussetzung für die Erteilung einer Abbaugenehmigung – versteht sich bei uns seit jeher von selbst. In Folge des Nassabbaus von Sand entstehen Gewässer, die als naturnahe Seen oder zur Erholung als Angel- oder Badeseen genutzt werden können. Beim Dachsteinwerk Rahmstorf in der Nähe von Hamburg entstand bei der Rekultivierung des Nassabbaus durch gezielte Gestaltung eines Randbereichs des Sees ein Feuchtbiotop. Es bietet auch seltenen Tierarten eine Heimat. Beim Trockenabbau sind oft mehrere Folgenutzungen möglich. Dies gilt insbesondere für unsere Tongruben. Wir sind bestrebt, 10 - 20 % der Bereiche für eine naturnahe Entwicklung vorzusehen. Andere Teilflächen der Abbaustätten werden forstwirtschaftlich rekultiviert oder später landwirtschaftlich genutzt.