Lärmschutz

Lärm durch Flugzeuge

Lärm erzeugt Stress. Weltweit gehen jährlich ca. 200.000 Herzinfarkte auf Lärm zurück. Während die Schalldämmung bei Fenstern, Türen und Außenwänden schon lange ein Thema ist, wird sie beim Dach nur selten ausreichend berücksichtigt.

Bereits ab einer Dauerlärmbelastung mit 85 Dezibel drohen gesundheitliche Schäden.

Als einer der führenden Hersteller kompletter Dachsysteme wollten wir es genau wissen und haben das renommierte Schallschutzzentrum des ift Rosenheim beauftragt, unterschiedliche Materialen zur Dacheindeckung zu untersuchen. In ihrem Vergleich untersuchten die Forscher des ift Rosenheim das akustische Verhalten der am weitesten verbreiteten Bedachungsmaterialien am Steildach: Dachstein, Dachziegel, Schiefer, Blech.

Der Aufbau

Zwei Räume dienten der Schallmessung. Getrennt wurden sie durch ein „Dach“, das im Wechsel mit verschiedenen  Bedachungsmaterialien eingedeckt wurde. Der eine Raum war also „unter dem Dach“, der andere Raum die „Außenwelt“. Nun wurde von außen das Dach mit einem Testgeräusch beschallt. Innen wurde gemessen, in welcher Lautstärke das Geräusch ankam. Der Pegelunterschied zwischen Innen und Außen gab Aufschluss über die Schallschutzeigenschaften des jeweiligen Dachaufbaus und des Bedachungsmaterials.

Das Ergebnis: Sieg für den Dachstein

Die beste Schalldämmung im Test erzielte der Braas Dachstein. Bei den Dachpfannen schneiden die Dachsteine gegenüber den Dachziegeln bis zu 3 Dezibel besser ab. Im Vergleich zu Blech und Schiefer haben Dachsteine sogar eine bis zu 7 Dezibel bessere Schalldämmeigenschaft!

Zur besseren Einordnung der Werte: Die Dezibel-Skala ist eine logarithmische Skala. Eine Erhöhung um drei Dezibel entspricht einer gefühlten Verdoppelung des Lärms, eine Zunahme um 10 Dezibel kommt gar einer Verzehnfachung des empfunden Lärms gleich.