Unsere Geschichte von 1990 bis 1993

Logo: RuppKeramik GmbH

1990:

Am 1. Januar 1990 startete die RuppKeramik GmbH, eine 100%ige Tochter der Braas GmbH, Oberursel. Ein neuer Slogan "Das Dach mit gutem Ton" entstand. Die Wahl der Logofarben Gelb und Rot ergab sich aus dem Rohstoff: Die gelben und roten Balken waren ein Drittel zu zwei Drittel aufgeteilt und exakt so angeordnet, wie der Rohstoff in der Tongrube schon seit Jahrtausenden lagerte. Oben lag eine Schicht Gelbton und unten der Rotton. Genau in diesem Verhältnis wurde der Rohstoff für die Tondachziegel gemischt.

Werk in Buchen-Hainstadt

Kurze Zeit nach dem Unternehmensstart wurde in Buchen-Hainstadt der Bau von Werk 2 auf dem Betriebsgelände begonnen. Durch den Einsatz von H-Kassetten als Brennhilfsmittel konnten erstmals im Liegen gebrannte Tondachziegel ohne produktionsbedingte Anlagepunkte hergestellt werden. Mit einem neuen Format von 13 Stück pro Quadratmeter und der Einführung der Edelsteinnamen machte RuppKeramik seinen ersten Schritt in Richtung Markenprodukte.

 

1991:

Die Planung eines zweiten Produktionsstandortes von RuppKeramik begann. Ein guter Ton fand sich bei dem Klinkerhersteller in Narsdorf bei Rochlitz/Geithain (Sachsen). Baubeginn für das Werkes in Obergräfenhain war im Winter 1991. Das hochmoderne Werk wurde innerhalb eines Dreivierteljahres fertiggestellt.

 

Werk Obergräfenhain

1992:

Werk Obergräfenhain der RuppKeramik wurde als erstes hochmodernes Dachziegelwerk in den neuen Bundesländern im Oktober 1992 angefahren. Normalerweise wären nach alter Ziegler-Art einfach die Mutterformen aus dem Stammwerk Hainstadt im neuen Werk eingesetzt worden. Von Anfang an hatte man jedoch das Ziel, gleiche Formen, gleiche Formate und gleichmäßige, ja sogar gleiche Farben auch an verschiedenen Standorten zu produzieren. Was das für die Produktionstechnik bedeutet, wird erst klar, wenn man weiß, dass jeder Ton ein anderes Schrumpfungsverhalten beim Trocken- und Brennvorgang besitzt. Auch der Farbton des gebrannten Tons ist nicht nur mit der Brenntemperatur, sondern auch mit der Zusammensetzung des Rohstoffs verbunden. In Obergräfenhain wurde speziell eine Rezeptur von drei verschiedenen Rohstoffen entwickelt. Der Hauptteil kommt aus Narsdorf. Die weiteren Teile werden aus Eisenberg und Übschütz geholt. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich der Standort mit hoher Dynamik weiter.

Werk der Brandenburger Dachkeramik GmbH & Co. KG (BDK)

Das ehemalige Fliesenwerk Karstädt wurde zu gleichen Teilen von Meyer-Holsen und der Tonindustrie Heisterholz übernommen und unter dem Namen Brandenburger Dachkeramik GmbH & Co. KG (BDK) nach neuestem Produktionsstandard komplett neu gebaut.