Sparrendach

Entstanden im Mittelalter für steilgeneigte Dächer (ca. >40°), zeichnen sie sich durch größere Quersteifigkeit als Pfettendächer und einen ungestört nutzbaren Dachraum aus. Die Sparren bilden mit dem horizontalen Dachbalken bzw. der obersten Geschossdecke statisch ein Dreigelenksystem. Die einzelnen Einheiten werden in geeigneten Abständen hintereinander gereiht und zur Längsaussteifung mit einem diagonal - meist - aufgenagelten Metall-Windrispenband versehen.